Realschule der Pfingstrittstadt

Termine im Oktober

22.10.2019: 9. Klassen: Cham sozial 9:30 - 13:00 Uhr

Aktuelle Aktionen an unserer Schule

Klassenolympiade 2019

Copyright: Andreas Hofmann

Der Berg ruft

Bergwanderwoche der Realschule Bad Kötzting in den Hohen Tauern

Vom 22. – 24. 7. 2019 war es so weit: 9 Mädels und 7 Jungs aus den drei neunten Klassen der Realschule der Pfingstrittstadt, rüsteten sich zur alljährlichen Hochgebirgstour in die Hohen Tauern.
Servus Pinzgau hieß es wieder einmal. Die Rucksäcke vollgepackt mit Ausrüstung für drei Tage in hochalpinem Gelände und voller Erwartung und Vorfreude auf die bevorstehende Tour machten sich die Jugendlichen mit ihren zwei Betreuern, Sportlehrer und Wanderführer Alexander Blass und seine Frau Conny, bereits um 7 Uhr am Montagmorgen auf den Weg. In zwei klimatisierten Kleinbussen ging’s bei Saunaklima, 35° C im Schatten, über die Autobahn in Richtung Pinzgau (Österreich). Gegen Mittag war das Ziel, die Finkau (1420 m), erreicht, und von dort aus startete die Wandertour bis rauf zur Zittauer Hütte (2330m). Der Weg führte durch das Wildgerlostal an der Leitenkammerklamm entlang bis hinauf zu der mit einem Umweltsiegel ausgezeichneten Hütte. Dort genossen die Wanderern nach über 17600 Schritten, ein Schüler hatte einen Schrittzähler dabei, am Abend Pinzgauer Schmankerl und ließen in der Abendsonne am dortigen See die Seele baumeln, um sich von den Strapazen etwas zu erholen. Der Eintrag ins Hüttenbuch war Ehrensache und die Schüler der Realschule Bad Kötzting verewigten sich mit einem kleinen Kunstwerk, so wie die Jahre zuvor auch. Die Hüttenleute betonten wie viele Wanderer am Weg auch, mit welch höflichen und tollen Schülern die Realschule unterwegs wäre, und das freute natürlich die beiden Betreuer. Mit Gesellschaftsspielen verbrachten die Kinder die Zeit bis 22 Uhr, denn dann war Zapfenstreich, um fit zu sein für die kommende Herausforderung! Am nächsten Tag stand nämlich der Rosskopf (2845m) auf der „to do Liste“. Der zweite Tag führte eineinhalb Stunden durch eine hochalpine Landschaft, über Blockhalden, Schneefelder und Schotterkare hinauf zum Gipfel. Groß aber war der Jubel, als schließlich der erste Gipfel „fiel“, der Rosskopf mit seinen knapp 3000 Metern. Der Stolz, es geschafft zu haben, ließ alle Mühen schnell vergessen. Ein atemberaubendes Alpenopanorama entschädigte für den harten Anstieg. Anschließend musste die Gruppe die Rosskarscharte (2689m) passieren, um dann zum Tauernhaus (1631m) abzusteigen. Frisch gestärkt nach einer kleinen Pause an der Scharte schlängelte sich der Schülerbandwurm wieder über Gesteins- und Schneefelder hinab ins Rainbachtal, einem der ursprünglichsten Nationalparktäler. Hier ist Murmeltierland. An den Hängen gab es Pfeifkonzerte, die vor 18 Menschen mit ihren bunten Rucksäcken warnten. Dunkle Zirbenwälder und kleine Waldmoore, Latschenfelder und ein buntes Blütenmeer an Alpenpflanzen begleiteten den Weg hinab zum Tauernhaus. Zunächst freuten sich viele Schülerinnen und Schüler, dass es nach immerhin fast 1300 geschafften Höhenmetern nun endlich abwärts ging, aber nach einer Weile stellten sie fest, dass das Abwärtsgehen auch so seine Tücken hat, was sich deutlich an der Oberschenkel- und Kniebelastung bemerkbar machte. Am späten Nachmittag erreichte die Gruppe nach über 24500 Schritten müde und kraftlos und auch mit manchen Blessuren, wie Blasen an den Füßen oder Kniebeschwerden, das 4 Sterne Hotel „Tauernhaus“. Zum Ausklang des Tages verlieh Herr Blass Urkunden über die erfolgreich überstandene Wanderung und der Abend verging bei Spiel und Ratsch wie im Flug.
Am letzten Tag ging’s nach einem reichhaltigen Frühstücksbuffet über das Krimmler Achental wieder in tiefere Lagen nach Krimml (1067m). Nach über 21500 Schritten, was etwa drei Stunden entsprach, war das Ende der Wandertour dann auch erreicht.
Die 3 – Tages – Tour im Nationalpark Hohe Tauern steht seit über 30 Jahren auf dem Aktionsprogramm der Realschule. Sie führt durch eine grandiose hochalpine Landschaft, durch einsame und urtümliche Bergtäler, vorbei an Gletschern und schneebedeckten Bergen, eisblauen Bergseen und rauschenden Bächen, die das Gletscherschmelzwasser sammeln, bis es schließlich in den Krimmler Wasserfällen zu Tal stürzt. Mit drei Fallstufen von insgesamt 380 Metern Höhe gehören sie zu den schönsten und höchsten Wasserfällen Europas.
Ein Schülerhandy drückte die Leistung bei der Bergwanderwoche in Zahlen aus: Mehr als 63000 Schritte wurden gegangen und dabei ca. 3500 Höhenmeter überwunden auf einer Gesamtstrecke von 35 – 40 Kilometern. Wenn das keine Leistung war!? Schön an der Wanderung war sicherlich, dass man den anderen, egal ob Schüler oder Lehrer, als Menschen kennenlernt, der überraschenderweise ganz anders ist als unter dem Druck der Schule! Und dass man zusammen in der Gruppe eine Welt erleben darf, wo man am liebsten immer wieder sagen möchte: „Mein Gott, ist das schön hier. Da komm ich wieder!“ Also dann, habe die Ehre Pinzgau und Servus bis zum nächsten Jahr, weil - der Berg ruft!

Copyright: Alexander Blass

Abschlussfeier 2019

Copyright: Andreas Hofmann

Abschlussprüfung 2019

Copyright: Alexander Blass

Sie müssen unbedingt auch uns besuchen!

Eindrücke des diesjährigen deutsch-tschechischen Gemeinschaftsprojekts

Diese Worte eines Schülers der Klasse 8a spiegeln wider, welche nachhaltigen und positiven Erfahrungen die Jugendlichen beim Treffen mit unserer Partnerschule in Sušice machten. Nachdem erste Kontakte bereits vor der Fahrt über die sozialen Medien im Internet geknüpft worden waren, startete der Bus mit 25 Schülern der Klasse 8a und zwei ihrer Lehrkräfte in Richtung Tschechische Republik. Nach einer herzlichen Begrüßung begann das Programm mit Kennenlernspielen, die auf einfache Kommunikationsmöglichkeiten in der jeweils anderen Sprache abzielten. Schnell entwickelten sich lebendige Unterhaltungen, durch die sich die Schüler ungezwungen näher kamen und so ihre anfänglichen Hemmungen abbauten. In lockerer Atmosphäre lernten sie erste einfache Sätze in der Muttersprache ihrer Partner. Ebenso erhielten sie Einblicke in den Alltag ihres Gegenübers und merkten, wie ähnlich sie sich doch waren. Anschließend konnten sie in gemischten Gruppen ihre Geschicklichkeit und Teamfähigkeit durch gegenseitige Hilfestellungen in einem Kletterpark unter Beweis stellen bzw. stärken. Manche mussten sich hier auch ein bisschen überwinden und waren dann stolz den Parcours bewältigt zu haben. Der Tag klang mit vorbereiteten Liedern, der Vorstellung von Bad Kötzting in Form einer Präsentation, dem Erlernen von Tanzeinlagen sowie einem gemeinsamen Abendessen mit typisch böhmischen Gerichten und vielen Gesprächen aus. Die Nacht verbrachte dann die Hälfte unserer Schüler bei Gastfamilien, was sich nach anfänglicher Nervosität später als Highlight des Projekts für diese Jugendlichen herausstellte. Sie waren begeistert von der Gastfreundschaft unserer tschechischen Nachbarn und so entstanden Beziehungen, die alle fortsetzen möchten. Am zweiten Tag stand unter anderem das Schokoladenmuseum in der Stadt Tabor auf dem Programm, wo die Schüler auch kleine Figuren oder Blumen aus Marzipan eigenhändig herstellen und mitnehmen konnten. Daneben beeindruckten lebensgroße Figuren und selbst Autos aus Schokolade. Am Abend besuchte man dann in Prag ein „schwarzes“ Theater. Nach einer kurzen Nacht erkundeten die Schüler am letzten Tag die Stadt Prag auf eigene Faust und im Rahmen einer Führung. Dabei durften sie sich auch mit Graffitis an einer dafür vorgesehenen Wand verewigen. Auf der Rückfahrt im Bus mischten sich die Jugendlichen aus beiden Ländern, sangen zusammen Lieder und hatten ihren Spaß. Nach einer intensiven Verabschiedung waren alle traurig, dass die gemeinsamen Tage nun endeten. In einer Befragung äußerte sich die ganze Klasse begeistert über das Projekt und wollte das Treffen möglichst bald in Deutschland wiederholen.

Copyright: Stefan Hacker

Pfingstfest 2019

Copyright: Realschule Bad Kötzting